Dr. Bianca von Below in einem Patientengespräch

Systemische Aufstellungsarbeit

Die Aufstellungsarbeit ist eine Methode aus der systemischen Therapie und Beratung. Sie ist lösungsfokussiert, ressourcenorientiert und immer individuell anpassbar. Sie ist eine kraftvolle Methode, um (bisher) verdeckte Dynamiken in Beziehungen, Teams oder Organisationen sichtbar und damit veränderbar zu machen. Sie hilft, Konflikte zu klären, eigene Anteile und Muster sowie verborgene Potenziale zu erkennen, um daraus neue Perspektiven zu entwickeln – sowohl im privaten als auch im beruflichen Kontext. 

Wissenschaftlich betrachtet lässt sich der Ansatz vor allem über Erkenntnisse aus der Systemtheorie, Psychologie, Bindungsforschung, Kommunikationsforschung und der Arbeit mit inneren Repräsentationen erklären. Der Mensch verarbeitet Beziehungen nicht nur über bewusste Gedanken, sondern auch über Gefühle, Körperwahrnehmung und erlernte Muster und Prägungen. Eine Aufstellung kann dabei helfen, diese Muster bewusster zu erkennen und daraus neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.“

Wie funktioniert Aufstellungsarbeit?

In einer Aufstellung werden die relevanten Personen, Themen oder vermeintliche Störfaktoren durch Stellvertreter:innen (z. B. Menschen, Figuren oder Bodenanker) im Raum repräsentiert. So zeigen sich Wechselwirkungen und Zusammenhänge in den dargestellten Beziehungen sowie die Dynamik der Beteiligten. Die Aufstellungsleitung begleitet diesen Prozess fachlich, strukturiert und reflektierend und bietet einen sicheren Rahmen. 

Zunächst erfolgt die Klärung des Anliegens. Relevante Elemente des Themas werden herausgearbeitet, um dann, während der folgenden Aufstellung, zu neuen individuellen Lösungen zu kommen.

Bei Interesse an der Teilnahme an der Systemarbeit oder Fragen dazu schreiben Sie mich gerne per Mail an.

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